Segenshandlung zum 40jährigen Ehejubiläum mitten in der Gemeinde
Am Sonntag, den 27. September 2026 feierten Elke und Edgar ihr Ehejubiläum in Kreise der Familie, Freunde und der ganzen Kirchengemeinde. Bei schönstem Wetter waren alle Gäste rechtzeitig in der Kirche versammelt und wurden mit Vorträgen von Fagott und Klavier auf das bevorstehende Ereignis eingestimmt.
Der Gottesdienst stand unter dem bekannten Bibelwort aus Jesaja 41 Vers 31: “Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.” Das anschließende Lied des Chores “Wohl mir, dass ich Jesum habe” gab schon den ersten Impuls an die Anwesenden, es sich ganz persönlich gut gehen zu lassen und Jesus Christus in die Mitte zu nehmen: “Wer Jesus hat, hat alles!”
Des Weiteren gab der Vorsteher der Gemeinde zu bedenken, dass ein bewusstes Ausrichten auf Jesus und starkes Vertrauen auf die Wirkmacht Gottes über Erschöpfungszustände und Enttäuschungen hinweghelfen kann. Gott schickt in Wort und Sakrament nicht nur kleine Energieschübe, sondern ersetzt die eigene Schwäche durch göttliche Fülle. Dazu ist manchmal durchaus ein Perspektivenwechsel nötig.
Zur weiteren Wortverkündigung wurde der Vorsteher der Gemeinde Marbach an den Altar gerufen, der das Bild eines im Aufwind fliegenden Adlers vor das geistige Auge führte und den Gottesdienstteilnehmern riet, sich durch die Aufwinde Gottes tragen zu lassen.
In der Ansprache vor der Segenshandlung betonte der Dienstleiter drei Schwerpunkte: Dank, Gnade und Segen. Der Dank geht an Gott für seine Liebe und an das Jubiläumspaar für ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinde. Der zweite Schwerpunkt “Gnade” führte zu einem an das Brautpaar gewidmetem, persönlichen Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5 Vers 28: “Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!” Der Segen Gottes machte diese Handlung dann komplett.
Nach dem Schlussvortrag des Chores warteten die Kinder der Gemeinde noch mit einer Überraschung auf: Ein Gedicht über die Rubinhochzeit und die Übergabe von roten Rosen erfreuten in besonderen Maßen. Anschließend waren alle Anwesenden noch zu einem Umtrunk und guten Gesprächen eingeladen.
Bilder: Gunther Müller