Die ACK lädt ein - der 31. Oktober ist mehr als Halloween
Deshalb versammelten sich Christen aus verschiedenen Konfessionen in der Pauluskirche Zuffenhausen, um den Reformationsgottesdienst zu feiern. Dekanin Dangelmaier-Vincon leitete den Gottesdienst und stellte diesen unter das Bibelwort (das Wolfgang Maier Neuapostolische Kirche Zuffenhausen vorgelesen hat) aus 5. Mose 6 Verse 4-9. "Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR ist einer. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore."
Dieses "Schma Israel" (deutsch: "Höre Israel") ist das wichtigste Gebet und Glaubensbekenntnis des Judentums, benannt nach den Anfangsworten eines Abschnitts der Tora. Es ist ein zentraler Bestandteil der täglichen Morgengebete und Abendgebete und proklamiert die Einheit Gottes und die Aufforderung an die Juden, diesen Glauben zu verinnerlichen, zu leben und an zukünftige Generationen weiterzugeben.
Herbert Geisbauer vom Christlichen Zentrum, Uwe Krauß von der Neuapostolischen Kirche und Dekanin Dangelmaier-Vincon von der Evangelischen Kirche erläuterten die Aktualität dieses alten Bibelwortes mit drei Predigtbeiträgen:
1. Hören als Grundlage der Reformation: Glaube kommt vom Hören des Wortes
2. Das Wort im Herzen – gelebte Tradition: Weitergabe des Glaubens in Familie, Liturgie und Kirche
3. Das Wort im Alltag – Hand und Stirn: Umsetzung des Glaubens im täglichen Leben
Die einzelnen Teile wurden jeweils mit dem Lied "Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen" abgeschlossen.
Mit dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis und dem "Vater Unser" und dem Friedensgebet der ACK endete der gemeinsame Gottesdienst.