Am 13. Oktober 2024 fand in der Neuapostolischen Kirchengemeinde Ludwigsburg die feierliche Silberhochzeit der Geschwister Müller statt. Der festliche Gottesdienst wurde von Hirte Heß geleitet. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gemeindeorchester und dem Chor begleitet, die mit ihrem Spiel und Gesang den besonderen Anlass untermalten.
Hirte Heß stellte den Gottesdienst unter das Bibelwort aus Johannes 3,17: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“
In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung dieses Verses ein und erinnerte daran, dass Jesus Christus gesandt wurde, um die Menschheit zu erlösen, nicht um zu richten. Diese Botschaft der Liebe und Erlösung sollten wir als Christen in die Welt tragen, ohne Fehler oder Verzerrungen. „Diese Botschaft ist fehlerfrei“, betonte Hirte Heß, und es sei unsere Aufgabe, sie genauso weiterzugeben.
Rückblick auf 25 Jahre Ehe
Hirte Heß begann seine Predigt mit einem Rückblick auf das Jahr 1999, das Jahr, in dem die Geschwister Müller sich das Ja-Wort gaben. Wer hätte damals ahnen können, was die Zukunft bringt? Und doch sind sie nun, 25 Jahre später, gemeinsam in Ludwigsburg, reich gesegnet und von Gott geführt. Er griff die Geschichte von Elia auf, der in einer tiefen Krise zu Gott kam und von ihm gestärkt wurde. „Gott weiß, was du brauchst und in welcher Situation du bist“, sagte Hirte Heß, und er erinnerte daran, dass Gott für uns sorgt, auch wenn wir nicht wissen, was der nächste Tag bringen wird.
Ermutigung zum aktiven Glaubensleben
Besonders lobte Hirte Heß das Silberhochzeitspaar für ihr aktives christliches Leben. Sie beschränken sich nicht darauf, nur in der Bibel zu lesen, sondern leben ihren Glauben offen und wirken als Christen in der Gemeinde mit. „Es ist nicht kompliziert“, sagte er, „zeigt, was in euch lebt, zeigt euren Glauben!“ Trotz der Herausforderungen, die das Leben und der Glauben mit sich bringen, ermutigte er alle Anwesenden, ihren Glauben zu bekennen und aktiv zu leben.
Segen zur Silberhochzeit
Im Anschluss an die Predigt wandte sich Hirte Heß direkt an das Silberhochzeitspaar und gab ihnen den Segen aus 1. Samuel 7, 12 mit auf den Weg:
„Da nahm Samuel einen Stein (...) und nannte ihn »Eben-Eser« und sprach: Bis hierher hat uns der HERR geholfen.“
Er sprach davon, wie der Segen Gottes niemals aufgebraucht wird, sondern immer neu fließt. Die Kinder der Geschwister Müller seien ein besonderer Segen, der ihre Ehe reich gemacht hat. Zudem erinnerte er daran, dass es kein Zufall war, dass das Paar damals hier in Ludwigsburg geheiratet hat und dann nach Aufenthalten im Ausland zurückkehrte. „Der Weg, der vor uns liegt, hat Gott schon geebnet“, sagte er, und dieser Weg werde auch in Zukunft unter Gottes Führung weitergehen.
Ein Gedenkbuch des Lebens
Hirte Heß beendete seine Ansprache mit einer schönen Metapher: Genauso wie der Prophet Maleachi von einem Gedenkbuch sprach, in dem die Werke des Lebens aufgezeichnet sind, so ist auch für das Silberhochzeitspaar ein solches Gedenkbuch geschrieben. Es enthält all die Momente, in denen Gott geholfen hat und sie durch ihr Leben begleitet hat – und auch für die kommenden Jahre ist Gott an ihrer Seite.
Dankbarkeit und Freude in der Gemeinde
Nach dem Gottesdienst gab es viele herzliche Glückwünsche an das Silberhochzeitspaar. Der Gottesdienst war für alle Anwesenden eine bewegende Feier, die die Wichtigkeit von Dankbarkeit, Glauben und der Führung Gottes im Leben betonte.