Am Sonntag, den 08.09.2024, zeigte unsere Kirchengemeinde in Ludwigsburg erneut, wie tief die Wurzeln unseres Glaubens und unserer Nächstenliebe reichen. Im Rahmen eines besinnlichen Gottesdienstes, geleitet von Hirte Holger Heß, überreichten wir eine bedeutende Spende an den Verein "Frauen für Frauen e.V. Ludwigsburg". Dieser Einsatz ist Teil einer größeren Initiative des Fördervereins "Human Aktiv", dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, das sich durch seinen Jahresförderschwerpunkt 2024 aktiv gegen häusliche Gewalt engagiert.
Die finanzielle Unterstützung in Höhe von 4.000 €, die zur Renovierung der Küchenfronten im Frauenhaus beiträgt, verdeutlicht unser Engagement für soziale Gerechtigkeit und direkte Hilfe. Diese Aktion steht in direktem Zusammenhang mit unserem Verständnis von praktizierter Nächstenliebe.
Die Bedeutung dieser Geste wurde im Rahmen des Gottesdienstes, geleitet von Hirte Holger Heß, besonders betont. Unter dem biblischen Leitmotiv "Die stillen Momente, in denen Gott spricht", wurden Parallelen zwischen der leisen, aber wirkungsvollen Unterstützung durch die Gemeinde und der subtilen Präsenz Gottes gezogen. Hirte Heß berichtete von dem Gleichnis über Zachäus, dem Zöllner, der, um Jesus sehen zu können, auf einen Baum stieg. Jesus nahm ihn wahr und bat ihn, herunterzukommen, denn er wollte bei ihm einkehren. Dieses Gleichnis verdeutlicht, wie Gott Menschen in unerwarteten Momenten erreicht und sie einlädt, Teil seiner Gemeinschaft zu sein.
Nach dem Gottesdienst gab es eine besondere Präsentation durch die Vertreterinnen von 'Frauen für Frauen e.V. Ludwigsburg', Arezoo Shoaleh und Marie Kuhbier, bei der die konkrete Arbeit und die vielfältigen Unterstützungsangebote des Frauenhauses vorgestellt wurden. Diese Einblicke boten den Gemeindemitgliedern eine Wahrnehmung der Herausforderungen und Bedürfnisse der betroffenen Frauen und Kinder. Es wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch die Gemeinde ist, um diesen Frauen und Kindern neue Lebensperspektiven zu eröffnen und ihnen in ihrer Not beizustehen. Die Präsentation verstärkte das Bewusstsein und das Verständnis für die Thematik der häuslichen Gewalt und motivierte die Anwesenden, sich weiterhin und verstärkt für diese wichtige Sache einzusetzen.
Die Resonanz der Gemeindemitglieder auf die Spendenaktion und die darauf folgende Präsentation durch die Vertreterinnen des Frauenhauses war außerordentlich positiv. Die Möglichkeit, direkt zu sehen, wohin die Hilfe fließt, und die greifbaren Ergebnisse dieser Unterstützung stärken das Gemeinschaftsgefühl und motivieren zu weiterem Engagement.