Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen am Sonntag, 3. März kamen am Abend davor Gemeindemitglieder und Gäste zusammen, um in einem besonderen musikalischen Rahmen Andacht zu halten. Unter dem Motto "Ich hab ein Heim" wurde ein Programm präsentiert, das sowohl das Herz als auch die Seele berührte und den Zuhörern die Gewissheit der ewigen Heimat vermittelte.
Die Andacht begann mit dem ergreifenden Hornsolo "A Chloris", begleitet vom Bezirksorchester Ludwigsburg, und leitete über zu der Begrüßung und des Gebets. Unser Bezirksvorsteher eröffnete die Versammlung mit Gedanken über die Bedeutung der Andacht als Vorbereitung auf den Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen und der Teilhabe an der Erlösung durch Gottes Werk. Er betonte, wie Gottes Liebe in die jenseitige Welt hineinwirkt und wie wichtig es ist, in Stille diese Botschaft musikalisch auf uns wirken zu lassen. Anknüpfend an die Weisheit Yehudi Menuhins erinnerte er uns daran: „Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.“
Das Programm führte weiter mit einer Auswahl von Stücken, die sowohl die musikalische Exzellenz des Bezirksorchesters und des Projektchores unter der Leitung von Dieter Könnel, Marisa Raith und Alexander Heß zur Geltung brachten, als auch tiefgreifende emotionale und spirituelle Botschaften vermittelten. Werke wie "Herr, sei mir Sünder gnädig", "Herr, vor dem Gnadenthron", und "Jesus will dir heut begegnen" luden die Zuhörer ein, über Gottes Gnade und die persönliche Begegnung mit Jesus nachzudenken.
Besondere Momente der Andacht waren die Lesungen, darunter das bewegende Gedicht "Wenn Friede mit Gott" von Horatio Gates Spafford, das die unerschütterliche Hoffnung und den Frieden thematisiert, die selbst in tiefstem Leid gefunden werden können. Musikalische Stücke wie "Wenn Friede mit Gott", "Glocken der Heimat", und "Ich weiß einen Strom" unterstrichen diese Botschaften der Hoffnung und der Sehnsucht nach der himmlischen Heimat.
In seinen Schlussworten bedankte sich unser Bezirksvorsteher bei allen Mitwirkenden für ihre wertvolle und schöne Arbeit und erinnerte nochmals daran, dass Musik für sich selbst spricht, wenn wir ihr nur die Chance geben.
Der Schlusspunkt der Andacht war das ergreifende Sopransolo "I have a home", begleitet von Orchester und Klavier, das den Abend beschloss. Dieses Stück, tief emotional und getragen vorgetragen, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Zuhörern und diente als perfekte Einstimmung auf den Gottesdienst am folgenden Tag.