Seinen letzten Gottesdienst vor seiner Ruhesetzung feierte der Vorsteher Priester Thomas Ultes zusammen mit der Gemeinde Poppenweiler.
Dem Gottesdienst lag das Textwort aus 1. Korinther 15, 51b, 52 zugrunde: „Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“
Tief bewegt und voller Dankbarkeit war das Herz des Vorstehers. Er dankte mit persönlichen Worten den Geschwistern für die letzten gemeinsamen Jahre und nannte dabei einige Bereiche des kirchlichen Lebens, stellte dabei die Einigkeit im Brüderkreis heraus und zählte weitere engagierte Geschwister auf, die sich z.B. jahrelang um die Pflege rund um das Kirchengebäude und andere anfallende Tätigkeiten bemüht hatten.
Auch war es ihm wichtig, eine besondere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen für das musizieren in der Gemeinde, sei es durch Chor, Organisten und weiteren Instrumentalisten, deren Wirken auch immer der Wortverkündigung dienten.
Zum Schluss seiner Predigt gab Priester Ultes der Gemeinde noch die Worte aus Apostelgeschichte 2, Vers 42 mit auf den weiteren Weg: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ Dieser schöne Wunsch für alle begleitete ihn immer wieder in der Zeit seines Wirkens in Poppenweiler.
Nach dem sehr berührenden Gottesdienst wurde dem Vorsteher und seiner Frau mit zu Herzen gehenden Worten der Dankbarkeit ein Abschiedsgeschenk der Gemeinde überreicht.
Der Abend ging mit einem „Abschiedsfest“ bei einem leckeren Vesper, genussvollen Getränken und geselligen Gesprächen gemütlich zu Ende.
Die Geschwister der Gemeinde Poppenweiler sind dankbar für die vergangenen Jahre und blicken voller Zuversicht in die Zukunft.